Sonntag, 11. April 2010

Mann, das war mal Abenteuer pur.

Also erstens war das Auto kein Automatik. Wobei das eigentlich doch kein Problem war. Das Schalten mit links war nur sehr gewöhnungsbedürftig. Aber ansonsten bin ich doch schon so an den Linksverkehr gewöhnt, dass ich wahrscheinlich mit dem Rechtsverkehr wieder Probleme haben werde :)

Am Dienstag haben wir dann eine 4-stündige Wanderung zu einem Hot Pool gemacht. Das war der Hammer. Das hat auch den beschwerlichen Weg etwas gemildert. Man musste so circa zehn Mal quer durch den Fluss waten und an der tiefsten Stelle ging mir das (saukalte) Wasser bis zum Bauch. Umso schöner war dann der Hot Pool, wo man in einem Teil vom Fluss mit ca. 40 Grad warmen Wasser chillen konnte. Und das mitten in der Natur, wo keine Menschenseele ist. Wahnsinn! Dort haben wir dann auch gecampt und am nächsten Tag sind wir wieder zurück zum Auto.

Da wir dann sowieso schon nass waren (mussten ja wieder paar Mal durchs Wasser), sind wir dann zu einer Stelle gefahren, wo man „caven“ konnte. Dort sind wir eine halbe Stunde lang durch einen Fluss gewatet, der sich seinen Weg durch Felsen gebahnt hat. Also eine stockfinstere, langgezogene Höhle mit weißen, rundgewaschenen Felsen. Hier stand mir das Wasser ein einer Stelle fast bis zum Hals. Der Abschuss war dann der letzte Wasserfall. Der war ungefähr 2,5 Meter hoch. Man hätte ihn auch umgehen können, aber das ist ja langweilig :) Ich brauchte allerdings ein paar Anläufe, da es echt schwierig ist, wenn dir saukaltes Wasser mit Wucht entgegen kommt und du aber genau in diese Richtung willst!

Danach sind wir dann noch zu total coolen Felsformationen gefahren, wo man super rumklettern konnte. Ganz viele kleine Felsen waren da über eine riesen Fläche verteilt. Wie hingesprenkelt. Die Nacht haben wir dann wieder in Greymouth verbracht.


Donnerstag sind wir dann ganz früh los Richtung Süden. Auf dem Weg die beiden Gletscher von weitem angeschaut und nach ein paar Stunden und ein paar vielen Fotostops (die Südinsel ist echt der Hammer) in Wanaka angekommen. Dort die PuzzleWorld besucht, wo man optische Täuschungen mit allen Sinnen erfahren und über 1 ½ Stunden Ecken-und-Ausgang-suchend in einem Labyrinth verbringen kann. War lustig, aber am Ende schon fast etwas frustrierend.

Am Freitag ist Will in der Früh wieder nach Greymouth gefahren, da er wieder arbeiten musste und ich bin in Wanaka geblieben. Mittlerweile bin ich in Queenstown, hab die Nacht in einem hässlichen Hostel verbracht und heute geht’s erstmal nach Te Anau, wovon ich dann morgen eine Tagestour zum Milford Sound machen werde. Soweit, so gut. Bis dann! :)

wunderschoene Suedinsel...

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

schön schön :-)